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Norbert Tischelmayer
und Utz Graafmann

Spanien

 

Der Weinanbau in Spanien hat eine lange und uralte Tradition, bereits 3000 Jahre v. Chr. wurden Reben kultiviert. Die Phöniker gründeten um 1100 v. Chr. die Stadt Gadir (das heutige Cádiz) und betrieben regen Handel mit Wein im Mittelmeerraum. Spanien ist (nach der Schweiz und Albanien) eines der gebirgigsten Länder Europas. Das Land wird von großen Flussadern durchzogen, die Wasser für die Weingärten liefern. Dies sind Ebro und Duero im Norden, der Tajo (Tagus) im Westen, der Guadiana im Süden sowie Júcar und Turia im Osten. Spanien gliedert sich grob in drei Klimazonen. Im so genannten „grünen Spanien“ im Norden mit den RegionenAragonien, Asturien, Baskenland, Galicien, Kantabrien, Katalonien, Navarra und LaRioja gibt es eine hohe Niederschlags-Menge mit heißen Sommern und kalten Wintern. Im Zentrum liegt das ausgedehnte Zentralplateau Meseta (Tafelland) mit den Regionen Extremadura und La Mancha. Es ist durch extrem heiße Sommer, sehr kalte Winter und geringen Niederschlag geprägt. Die dritte Zone ist der Küstenstrich mit dem südlichen Katalonien, der Levante und Andalusien. Hier lindern die Brisen vom Meer die heißen Sommer, aber es gibt ebenfalls wenig Regen. Angeblich gibt es über 600 kultivierte Rebsorten, aber viele autochthone werden nur lokal verwendet. Die weiße Airén ist mit rund 300.000 Hektar die häufigste Kelter-Rebsorte der Welt. Die 15 häufigsten Sorten mit rund 70% der Gesamtrebfläche sind. Ein neues Klassifizierungs-System mit kontrollierter Ursprungs-Bezeichnung wurde im Jahre 1970 eingeführt, das sich am italienischen und französischen Weingesetz orientiert. Rund die Hälfte der Rebfläche hat bis dato DO-Status. Rund 70% der spanischen Produktion entfallen auf einfache Konsum- oder Tafelweine. Traditionellerweise werden spanische Weine erst dann vermarktet, wenn sie trinkreif sind. Für jeden Weintyp ist genau festgelegt, wie lange er im Holzfass bzw. in der Flasche reifen muss. Von Spitzen-Weingütern werden die Reifezeiten sehr häufig weit überschritten. Die folgenden Vorgaben beziehen sich auf Rotweine. Die Weiß- und Roséweine müssen jeweils nur sechs Monate im Fass reifen und dürfen jeweils ein Jahr früher in den Handel kommen; Reservas oder Gran Reservas gibt es kaum.

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