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Norbert Tischelmayer
und Utz Graafmann

Österreich

 

In Österreich wird bereits seit der Zeit der Besiedlung durch die Kelten vor knapp 3.000 Jahren Weinbau betrieben. Die burgenländische Gemeinde Zagersdorf im Weinbaugebiet Neusiedlersee-Hügelland und die niederösterreichische GemeindeStillfried im Weinbaugebiet Weinviertel gelten als älteste Weinbau-Gemeinden Österreichs. In beiden Orten wurden Traubenkerne gefunden, die aus der Zeit 700 bzw. 900 v. Chr. stammen und eindeutig der Spezies Vitis vinifera zuzuordnen sind. Österreich ist durch ein kontinental-pannonisches Klima geprägt. Es gibt kalte Winter und heiße, trockene Sommer mit langem Vegetationszyklus. Warme, sonnige Sommertage mit oft kühlen Nächten und milde Herbsttage sind typisch für die meisten Weinbaugebiete.Die Höhenlage beträgt meist etwa 200 Meter, in Niederösterreich bis 400 Meter, die höchstgelegenen Weinberge befinden sich in der Steiermark bis 560 Meter Seehöhe. Die Weingebiete liegen zumeist in gemäßigten Klimazonen ohne Extreme, etwa auf dem 47. und 48. Breitengrad; vergleichbar mit dem französischen Burgund. Die Bodentypen sind vielfältig; im Weinviertel und im Donautal dominiert Löss, in Krems, Langenlois und Wachau herrscht Urgestein vor, in der Thermenregion Kalk, im Burgenland Schiefer, Lehm, Mergel, Löss und Sand. In der Steiermark dominieren Braunerde und Vulkanböden. Ab dem Jahrgang 2002 wurde in Österreich damit begonnen, klare gebietstypische Weinprofile herauszuarbeiten. Diese speziellen Weine werden unter dem Namen des spezifischen Gebietes mit dem Zusatz DAC (Districtus Austriae Controllatus) vermarktet. Zumeist tragen die DAC-Gebiete den Namen des Weinbaugebietes und stimmen auch mit dessen Grenzen überein. Es gibt jedoch auch Ausnahmen wie Leithaberg und Eisenberg

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