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Norbert Tischelmayer
und Utz Graafmann

Italien

 


Italien zählt zu den ältesten Weinbau-Ländern der Erde, die Anfänge reichen zumindest bis vor 1.000 v. Chr. zurück. Zu dieser Zeit tauchten in Mittelitalien dieEtrusker auf, die Teil-Gebiete der heutigen Regionen Abruzzen, Latium, Toskana und Umbrien besiedelten. Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt vor allem in der griechischen Kolonisation, mit der im 10. Jahrhundert v. Chr. beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Die Griechen brachten viele ihrer Rebsorten mit gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria. Anfang der 1990er-Jahre betrug die Rebfläche noch weit über eine Million Hektar, die aber auf Grund von geförderten Rodungsprogrammen der EU um rund 200.000 Hektar reduziert wurden. Im Jahre 2007 wurden von 847.000 Hektar 45,981 Millionen Hektoliter Wein produziert. Damit liegt Italien weltweit im Spitzenfeld und rittert ständig mit Frankreich und Spanien um den ersten Platz. Im Jahre 1963 wurde mit einem neuen Weingesetz eine umfassende Ordnung geschaffen und die neue Qualitäts-Bezeichnung „Denominazione di Origine Controllata“ (DOC) eingeführt, was in der Folge zur Qualitäts-Verbesserung entscheidend beitrug. Als erster DOC-Wein wurde 1966 Vernaccia di San Gimignano gekürt. Erst 1980 folgte für die allerbesten Weine die höchste Stufe „Denominazione di Origine Controllata e Garantita“ (DOCG). Die ersten vier DOCG-Weine in diesem Jahr waren zuerst Brunello di Montalcino und Vino Nobile di Montepulciano, dann folgten Barbaresco und Barolo. Weitere bedeutende Änderungen gab es im Jahre 1992 mit dem nach dem italienischen Landwirtschaftsminister Giovanni Goria (1943-1994) benannten „Goria-Gesetz“, mit dem die Herkunft nochmals stärker betont und die Qualitätsstufe IGT eingeführt wurde. Der Zusatz Classico bezeichnet traditionelle Gebiete bzw. qualitativ besser gestellte Kernzonen innerhalb eines DOC- oder DOCG-Bereiches. Liegen Alkoholgehalt bzw. Höchstertrag über den Mindestwerten, ist der Zusatz Superiore, bei längerer Fassreife Riserva zulässig. 

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