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Norbert Tischelmayer
und Utz Graafmann

Deutschland

Die deutschen Weinbaugebiete gehören zu den nördlichsten der Welt und befinden sich damit im Grenzbereich zwischen dem feuchtwarmen Golfstromklima im Westen und dem trockenen Kontinentalklima im Osten. Der vielfältige Boden besteht aus Basalt, Buntsandstein, Fels, Löss, Muschelkalk, Porphyr, Schiefer und Vulkangestein. Die besten Weinberge liegen im Norden; häufig ist der Boden für sonstige wirtschaftliche Nutzung ungeeignet. Im Jahre 2007 wurden von 102.000 Hektar Rebfläche 10,261 Millonen Liter Wein produziert. Deutschlands Anbaugebiete liegen mit einer einzigen Ausnahme in der europäischen Weinbauzone A, nur das Anbaugebiet Baden zählt (wie Österreich) zur Weinbauzone B. Daraus leiten sich auch spezielle EU-weinrechtliche Vorgaben ab, die unter Anreichern (Alkoholerhöhung), Entsäuerung, Säuerung und Süßungdetailliert beschrieben sind. Qualitäts- und Prädikatsweine müssen eineranalytischen und sensorischen Prüfung unterzogen werden, die bei positivem Ergebnis die Amtliche Prüfnummer erbringt. Deutscher Wein unterscheidet sich von Wein aus anderen Ländern durch seine Leichtigkeit, Spritzigkeit und Fruchtigkeit. Die lange Vegetationszeit und die geringe Sommerhitze machen die Weine filigran und nicht zu alkoholreich. Das Geheimnis liegt in der guten Ausgewogenheit von Süße und Säure; in Verbindung mit dem geringeren Alkoholgehalt ergibt dies eine besondere Rasse. Die Weine zeichnen sich nicht selten durch eine erstaunliche Langlebigkeit aus.  

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